Muskelschmerzen bei der Einnahme von Statinen – Gegenmaßnahmen

Timo Janßen, Apotheker

Wenn der Arzt bei Ihnen einen erhöhten Cholesterinspiegel bzw. ein ungünstiges Lipidprofil bemerkt hat, kann es sein, dass er Ihnen einen sog. Cholesterinsenker (Statin) verschrieben hat. Diese Wirkstoffe (Statine) greifen in die Cholesterinsynthese, also in die körpereigene Bildung von Cholesterin ein. Dadurch bildet der Körper weniger Cholesterin. Soweit so gut.
Dummerweise wird auf diesem Syntheseweg auch das sog. Coenzym Q10 (Ubichinon) gebildet. Dieses hat im Körper wichtige Funktionen bei der Umwandlung von Nahrungsenergie in chemische Energie (ATP). Es stabilisiert die Zellmembranen und beeinflusst die Beweglichkeit der Membranen. Außerdem schützt es als Antioxidanz zusammen mit Vitamin E die Zellen vor Radikal-induzierten Schäden. Gewebe im Körper, die viel Energie brauchen, wie z. B. das Herz oder die Skelettmuskulatur sind reich an Coenzym Q10.
Deshalb führt ein Mangel an Coenzym Q10 sehr oft zu Muskelschmerzen. Mit der Einnahme von Coenzym Q10 können Sie dem entgegenwirken! Sehr gerne beraten wir Sie zu dem Thema.

 

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